GRC Herausforderungen

Solvency II

Solvency II: Quantitatives Risikomanagement im Fokus

Während europäische Versicherer auf die neuen Chancen reagieren, dann sehen sie zugleich auch die komplexen Anforderungen, um die Solvency II-Direktive umzusetzen, die im Januar 2013 in Kraft treten wird. Solvency II ist die neue Sammlung von Vorschriften für Versicherungsunternehmen, die in der Europäischen Union tätig sind. Diese benötigen danach ein Risikomanagement-System, welches in ihre Organisation implementiert wird, um die Risiken zu managen, die sich aus den Geschäftsprozessen der Versicherer ergeben. Sie dient gleichzeitig auch dazu, ihre Investitionen zu schützen, basierend eine solide Finanzierung. Das Risiko wird an konsistenten Prinzipien gemessen und durch Kapitalbedarf-Kalkulationen quantifiziert. Die größte Neuigkeit liegt in der zweiten Säule von Solvency II, die erfordert, dass Versicherer die Qualität ihres Risikomanagements beweisen, indem sie zeigen, dass sie ihre Risiken identifizieren, bewerten, und zum ersten Mal überwachen und managen.

Absolut notwendig: Quantitatives Risikomanagement

Die Einbettung des qualitativen Risikomanagements in die komplette Organisation ist der sicherste Weg für Versicherer, wenn sie die Solvency II-Compliance anstreben. Ein prozessbasiertes Risikoprogramm ist die Basis für alle anderen Risikomanagementprogramme, zum Beispiel für das Kreditrisiko, das Liquiditätsrisiko und operationelle Risiken. Die Entwicklung eines solchen Programms kann sehr zeitaufwändig sein, weil das gesamte Business involviert ist. Das Framework muss die sich kontinuierlich entwickelnd Regulierungsvorschriften ebenfalls berücksichtigen. Um rechtzeitig vorbereitet zu sein, ist es für europäische Versicherungsunternehmen wichtig, die qualitativen und quantitativen prozessbasierten Risikomanagementsysteme gleich zu Beginn mit den quantitativen Expertensystemen zu integrieren.

Best Practice-Ansatz zur Solvency II-Compliance

Mehrere hunderte Kunden belegen, dass BWise erstklassige Lösungen für Governance, Risikomanagement und Compliance (GRC) bietet – auch für europäische Versicherungsfirmen. BWise hat mit europäischen Versicherungsfirmen mehrfach partnerschaftlich zusammengearbeitet, um risikobasierte Lösungen zur Erfüllung der Solvency-Vorschriften zu implementieren. ORSA von Solvency II beschreibt im Großen und Ganzen, wie ein Framework bei einem Versicherer genau auszusehen hat. Jede Versicherung hat aber ganz eigene Geschäftsprozesse mit einzigartigen Risiken, die damit verbunden sind. Deshalb müssen Organisationen ihr eigenes Risikomanagement-Framework erstellen. Zudem muss es vollständig konform zur 2. Säule von Solvency II sein.

Mehrwert für alle Anwender

Für die nach Solvency II erstellten Systeme bedarf es einer Umstellung in den Arbeitsprozessen und in der Wahrnehmung von Risiken, speziell in den einzelnen Prozessen in jeder Abteilung einer Organisation. Ein wichtiger Aspekt für eine erfolgreiche Solvency II-Implementierung ist die Akzeptanz der Anwender bei der Änderung ihrer Arbeitsweisen. Der prozessbasierte Ansatz für Solvency II ist der bester Weg, das Risikomanagement näher an die operative Ebene zu rücken.

Weitere Informationen finden Sie in unserer GRC Bibliothek

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