MaRisk

MaRisk für Versicherungen

Ziel der deutschen Richtlinie für die Mindestanforderungen für das Risikomanagement bei Versicherungsunternehmen, kurz MaRisk (VA) genannt, ist es, das individuelle Risikoprofil eines Versicherungsunternehmens durch die Integration in das Risikomanagement und das interne Kontrollwesen widerzuspiegeln und das erforderliche Solvenzkapital zu berechnen. Versicherungen müssen sich schon jetzt mit der Umsetzung der MaRisk (VA)-Richtlinie befassen. Wichtig im Zusammenhang mit der MaRisk (VA)-Richtlinie ist, dass die Gesamtverantwortung für die Etablierung eines angemessenen Risikomanagements bei der Geschäftsführung liegt und nicht delegierbar ist. Der Grundsatz der Proportionalität bietet Versicherern ausreichend Spielraum für unternehmensindividuelle Lösungen. Die Geschäftsleitung muss stets das Gesamtrisikoprofil im Auge haben. Im Mittelpunkt des Risikomanagements steht ein risiko-orientierter Steuerungskreislauf. Herzstück jedes Risikomanagementsystems sind die unternehmensweite Kommunikation und die Dokumentation, die für eine angemessene Risikokultur unabdingbar sind. Die deutschen Versicherungen müssen sich mit einer Umsetzung der Anforderungen von Solvency II nach Erlass der entsprechenden Durchführungsbestimmungen voraussichtlich ab 2012 beschäftigen. Unabhängig von Solvency II- oder MaRisk (VA)-Anforderungen ist es Aufgabe des Risikomanagements, die Identifizierung, Bewertung, Analyse und Steuerung sowie Überwachung von potenziellen Risiken durchzuführen, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage einer Organisation mittel- und langfristig gefährden könnten. Das übergeordnete Unternehmensziel besteht in der Sicherung des Fortbestandes der Organisation durch die Absicherung der eigenen Unternehmensziele gegen ungeplante Ereignisse und in der Definition einer geeigneten Risikostrategie zur langfristigen Steigerung des Unternehmenswertes.

Aufbau eines Risikomanagementsystems

BWise liefert eine Softwarelösung, mit deren Hilfe der Aufbau eines Risikomanagementsystems im Unternehmen unterstützt wird. Web-basierte Umfragen zur Risikoidentifikation helfen beim Aufbau eines Risikokatalogs. Ferner wird eine Risikohistorie für Trendanalysen genutzt. Über eine Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Schadenhöhe können potentielle Gefahren für das Unternehmen evaluiert und Heat Charts visualisiert werden. BWise nutzt diese Risikoeinschätzungen zur Einstufung des Risikoniveaus in Standardberichten und vergibt eindeutige Prioritäten im Hinblick auf die Umsetzung von notwendigen Maßnahmen und Kontrollaktivitäten.

Vorteile

Mit der integrierten Verlustdatenbank in der BWise Lösung für das Risikomanagement ist die Zuordnung der betrieblichen Verluste zu den Risiken eindeutig möglich. In Zusammenhang mit Szenario-Analysen können die Risiken weiter quantifiziert und für Value@Risk(VaR)-Berechnungen im Monte Carlo-Verfahren zur Quantifizierung des erforderlichen Kapitals (economic capital) verwendet werden.  

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