OR728a - Interne Kontrolle

Zur internen Kontrolle existieren unterschiedliche Gesetze und Richtlinien. In Deutschland gibt es das BilMoG, in Österreich das URÄG und in der Schweiz die OR728a. Letztere Vorschrift wurde am 1. Januar 2008 erlassen. Der Revisor muss eine Stellungnahme über die Existenz eines Internen Kontrollsystems (IKS) an die Generalversammlung abgeben und dem Verwaltungsrat umfassend darüber Bericht erstatten. Alle diese Vorschriften verpflichten kapitalmarktorientierte Unternehmen bzw. Unternehmen ab einer bestimmten Größe, ein wirksames Internes Kontrollsystem in Bezug auf die im Finanzberichterstattung zu etablieren.

Notwendigkeit für ein IKS

Gemäß dem Institut der Wirtschaftsprüfer werden unter einem Internen Kontrollsystem (IKS) die von der Unternehmensleitung verabschiedeten Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen verstanden, die auf die Umsetzung der Managemententscheidungen zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit, zur Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung sowie auf die Einhaltung der rechtlichen Vorschriften gerichtet sind. Kontrollen, auch präventive, sollen dabei einerseits Fehler in den Arbeitsabläufen vermindern und andererseits aufgetretene Fehler zum Beispiel durch Soll-Ist-Vergleiche und Performanceberechnungen im Nachhinein identifizieren.

Aufbau eines IKS

BWise unterstützt Unternehmen beim Aufbau eines solchen IKS durch die Bereitstellung einer integrierten Plattform für Governance, Risikomanagement und Compliance (GRC). BWise unterstützt Organisationen zum Beispiel bei der Erstellung der Dokumentation und dem Import der vorhandenen Risiken sowie der bereits bestehenden Kontrollverfahren. Diese können ihre Prozessabläufe inklusive der Arbeitsanweisungen und detaillierter Kontrollbeschreibungen in der Software abbilden.  

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