Own Risk Solvency Assessment (ORSA)

Der ORSA-Teil von Solvency II sollte auf einem unternehmensweiten Risikoframework aufbauen und Versicherer in die Lage versetzen, das in Solvency II geforderte Risikomanagement fest in die Organisation zu verankern. Ein solches Risikomanagement erlaubt einem Versicherer, seine Risiken vorschriftsmäßig zu managen und zu kontrollieren und die ORSA-Prozesse zu stützen. Schließlich kann er damit die ausreichende Deckung aller relevanten Risiken und Verbindlichkeiten sichern.

Die ORSA-Prozesse

Es gibt zwei sich ähnelnde, sechs-schrittige ORSA-Prozesse.

Zum regelmäßigen Prozess gehören die jährliche Vorstandsanalyse und das Rechtfertigungsverfahren. Dieser muss für die drei Folgejahre absichern, dass das Unternehmen gegeben der Geschäftsstrategie, Risiken und Verbindlichkeiten sowie Kapitalmanagement-Beschränkungen ausreichend solvent ist.

Der nicht-regelmäßige Prozess ist weniger detailliert. Er sollte einmal pro Quartal durchgeführt oder durch bestimmte Ereignisse, wie z.B. die Einführung eines neuen Produktes, einen gesunkenen Börsenwert oder eine Anfrage von der Aufsichtsbehörde ausgelöst werden. Das tägliche Risikomanagement ist die Grundlage für die ORSA-Vorbereitung. Da jedes Versicherungsunternehmen über eigene Prozesse, Verfahren und Organisationsstrukturen verfügt, sind die Workflows zur ORSA-Durchführung in jedem Unternehmen einzigartig. Folglich müssen Versicherungsunternehmen zur Erfüllung der Solvency II Anforderungen ihre eigene, spezifische Risikomanagement-Interpretation und Organisation aufweisen.

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